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Übergabe am 04.10.2004 Bei schönstem Wetter und angenehm warmen Temperaturen konnte am Nachmittag des 04.10.2004 der Vorsitzende des ASB Kreisverbandes Wetterau, Herr Fritz Amann, in Vertretung des Vorstandes der ASB Region Mittelhessen in Offenbach vier neue Rettungswagen den zuständigen Wacheleitern übergeben.
Die Fahrzeuge werden zukünftig an den Rettungswachen Offenbach, Großkrotzenburg und Karben zum Einsatz kommen.
Die Fahrzeuge sind Resultat einer gemeinsamen Beschaffung des ASB Landesverbandes Hessen. Baugleiche Fahrzeuge kommen bereits in Wiesbaden, Taunusstein und Niedernhausen zum Einsatz (jeweils ASB). Dort kann man bereits über positive Erfahrungen mit den Fahrzeugen berichten.
Gleichzeitig bedient sich auch das Deutsche Rote Kreuz in Offenbach eines nahezu identischen Fahrzeugkonzept, da hier der ASB und das DRK auf Landesebene eng zusammenarbeiten. In dieser gemeinsamen Arbeitsgruppe wird das Fahrzeugkonzept nun ständig weiterentwickelt. Man hat es hier gemeinsam geschafft, die Anschaffungskosten trotz allgemeiner Preissteigerungen im Rahmen zu halten und dennoch nicht an Ausstattung für Patienten und Anwender sparen zu müssen.
Die Autos sind gegenüber früherer Beschaffungen minimal kleiner - sind allerdings auch etwa 300 kg leichter. Dies senkt nochmals die Betriebskosten. So kann der Treibstoffverbrauch im Vergleich zum Vorgängermuster auf einem Iveco-Fahrgestell um etwa 4l auf 100 km gesenkt werden. „Bei den heutigen Dieselpreisen von knapp 1 Euro/Liter eine nicht unerhebliche Summe pro Jahr“, freut sich der Bereichsleiter für Rettungsdienst in der Region Mittelhessen, Dirk Hartmann.
Für besten Vortrieb sorgen die Volkswagen LT-Fahrgestelle mit 156 PS. Hier wirft uns auf der Anfahrt mit Blaulicht und Martinhorn zum Patienten keine Steigung mehr zurück.
Die Fahrzeuge sind in der Innenausgestaltung mit den bisherigen Fahrzeugmustern jedoch immer noch zu 90 % identisch. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der neuen Region Mittelhessen finden so egal auf welcher Wache sie arbeiten alles am gleichen Platz vor. Dies hilft im Notfall, den Patienten schnellstmöglich zu versorgen.
Die Kosten für das reine Auto mit Kofferausbau liegen bei etwa 76.000 Euro. Es kommen hinzu: Fahrtrage, Beatmungsgerät, EKG/Defibrillator und weiteres Material für etwa 35000 Euro pro Fahrzeug. Hier wurde umfassendend modernisiert. Ein großer Teil der Ausstattung ist gänzlich neu.
Für Rückfragen steht der Bereichsleiter für den Rettungsdienst, Herr Dirk Hartmann, gerne bereit.
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